Herzlich willkommen

bei der Tafel Baden-Württemberg e.V.

„Einem Menschen geben was er braucht, ein Stück Brot, ein Lächeln, ein offenes Ohr- JETZT - nicht irgendwann.“

Dafür engagieren sich bundesweit mittlerweile über 900 Tafeln, in Baden-Württemberg mehr als 140 Tafeln.

Der Landesverband der Tafeln in Baden-Württemberg e.V. wurde im November 2006 gegründet und 2018 in Tafel Baden-Württemberg e.V. umbenannt.

Historie der Tafeln in Baden-Württemberg:

Mai 1995: Die erste Tafel wird in Heidelberg eröffnet.

Juli 1995: Die Heilbronner Tafel und die Fildertafel in Filderstadt-Bernhausen folgen.

aktuell:     Es gibt über 140 Tafeln in  Baden-Württemberg.

Die Aufgaben

Die Aufgabe von Tafel Baden-Württemberg e.V. ist es, die Belange der Tafeln in Baden-Württemberg zu vertreten. Wichtiger Teil davon ist, die vielfältigen Ideen und Informationen rund ums Tafelgeschehen zusammenzufassen und seinen Mitgliedstafeln zur Verfügung zu stellen. So kann jeder von den Erfahrungen der Anderen profitieren.

Auf unserer Mitgliederversammlung 2010 haben wir auch ein gemeinsames Leitbild für die Tafeln in Baden-Württemberg verabschiedet.

Die Tafel Baden-Württemberg e.V. bietet oder vermittelt Weiterbildungsangebote zu allen wichtigen Tafelthemen, insbesondere im Bereich der Lebensmittelsicherheit berät und unterstützt so die Tafeln in ihrem täglichen Tun. Man engagiert sich bei der überregionalen Suche nach Warensponsoren und bei der Warenverteilung und Logistik.

Als Landesvertretung aller Tafeln in Baden-Württemberg vertritt die Tafel Baden-Württemberg e.V. deren Anliegen beim DachverbandTafel Deutschland e.V.

Sie ist  gleichzeitig auch Organ des Dachverbands. Ausserdem informiert sie die Tafeln in Baden-Württemberg, über bundesweite Aktionen, Ideen und Neuerungen.

Die Tafel Baden-Württemberg e.V.  ist außerdem auch Mitglied in der Landesarmutskonferenz.Flyer zum Thema Altersarmut

Die Tafel Baden-Württemberg e.V. ist ein gemeinnützig anerkannter Verein und finanziert sich ausschließlich über Spenden und Mitgliedsbeiträge.

Tafelgedanke

Nicht alle Menschen haben ihr täglich Brot – und dennoch gibt es Lebensmittel im Überfluss. Die Tafeln bemühen sich um einen Ausgleich für die Bedürftigen ihrer Stadt. Vom Grundgedanken der Wohltätigkeit ausgehend, wird in Tafeln ehrenamtliche Arbeit geleistet. Wenn möglich und notwendig wird diese Arbeit durch unterschiedlich finanzierte und geförderte Mitarbeiter unterstützt. Das Ziel der Tafeln ist es, dass alle qualitativ einwandfreien Nahrungsmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden können, an Bedürftige verteilt werden. Die Tafeln helfen so diesen Menschen eine schwierige Zeit zu überbrücken und geben ihnen dadurch Motivation für die Zukunft.

Bedürftig sind für die Tafeln alle Menschen, die nur über wenig Geld im Monat verfügen können, z.B. weil sie eine kleine Rente haben, Arbeitslosengeld I oder II, Sozialhilfe oder Grundsicherung beziehen. Damit die Hilfe auch da ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird, erstellen die Tafeln Kundenkarten nach Vorlage von Dokumenten und Bescheiden sozialer Leistungsträger.

Tafelkonzept

„Jeder gibt, was er kann“. Nach diesem Leitspruch engagieren sich örtliche Bäckereien und Wochenmärkte, Supermarktketten, Kfz-Mechaniker, Grafiker, Automobilhersteller, Beratungsunternehmen... Viele Helfer spenden ihre Freizeit für die Idee. Ein paar Stunden am Tag, in der Woche, im Monat – so wie es die persönlichen Möglichkeiten zulassen. Mehr als 50.000 Ehrenamtliche sind in den Tafeln in Deutschland tätig. Die gesammelten Lebensmittel werden weitergereicht an bedürftige Personen. Direkt durch Lebensmittelausgaben – oder indirekt, indem Einrichtungen beliefert werden, die Essen an bedürftige Menschen ausgegeben. Die Abgabe der Lebensmittel erfolgt gegen einen geringen Betrag.

Verteilt werden bei den Tafeln ausschließlich gespendete Lebensmittel. Zugekauft wird nichts. Miete, Transport- und Verwaltungskosten der Tafelbetriebe werden durch Einnahmen sowie Spender und Sponsoren gedeckt. Tafeln leben von Lebensmittel- Geld-, Sach- und Zeit-Spenden.

So schaffen die Tafeln eine Brücke zwischen Überfluss und Mangel
 

Spender & Sponsoren

 

Die „Großen“ der Lebensmittelbranche wie beispielsweise die Metro-Group, REWE, EDEKA, LIDL, Kaufland, ALDI, Netto, und Coca Cola sind bundesweit, sowie täglich regional, seit vielen Jahren starke Partner der Tafeln.
Zu den wichtigsten und begehrtesten Lebensmitteln jeder Tafel zählen jedoch ebenso die Spenden von Bäckereien, Fleischereien und Obst- und Gemüsehändlern.

Immer mehr Lebensmittelproduzenten bieten den Tafeln Waren aus Überproduktionen oder mit leichten Fehlern an und tragen damit ihren Teil zur Lebensmittelrettung bei.

Und nach dem Motto „Jeder gibt was er kann“ unterstützen viele andere Betriebe wie Daimler, ADAC, TNT, Trefz, Speditionen, IFCO, Erdal, Druckereien, KFZ- Betriebe und Drogeriemarktketten die Tafeln, mit ihren Produkten, Dienstleistungen oder ihrem Knowhow.

Aktuelle Meldungen

04.09.2018

Caritas wird neuer Träger.

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Keine Änderung für Kunden und Mitarbeiter der Staufener Tafel.Lebensmittel und auch Kleidung gibt es bei der Tafel. Die Staufener Tafel wird ab 2019 von der Caritas übernommen.

16.08.2018

Stöbern und kaufen zugunsten der Tafel Villingen‐Schwenningen.

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Auch einige Bücher sind für den Hallenflohmarkt des Fördervereins „Mach mit“ gespendet worden.VS‐Schwenningen. Schnäppchenjäger aufgepasst: Am Sonntag, 9. September, von 10 bis 16 Uhr öffnet der Förderverein "Mach mit" die Tore des Lagers der Tafel Villingen‐ Schwenningen in der Albertistraße 7 für den traditionellen Hallenflohmarkt.

21.08.2018

Bürger spenden reichlich

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Erfolgreiche Sammelaktion für die Tafel vor dem Hieber‐Markt.SCHOPFHEIM (kst). Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer der Tafel hatten sich am Wochenende an zwei Tagen am Eingang zum Hieber‐Markt platziert. Dort warben sie bei Kunden um Unterstützung für die Schopfheimer Tafel durch die Spende haltbarer Lebensmittel. Dabei verteilten sie auch Flyer und informierten über die Aufgaben der seit 14 Jahren in der Markgrafenstadt angesiedelten Organisation. Zahlreiche Kunden ließen sich nicht zweimal bitten und legten nach der Rückkehr vom Einkauf bereitwillig Teigwaren, Mehl, Zucker, Öl, Konserven und Hygieneartikel in die Kisten.

22.08.2018

Fünf Geschäfte für den kleinen Geldbeutel.

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Die Tafel Villingen‐Schwenningen ist das größte Einzelprojekt des in Schwenningen ansässigen Fördervereins "Mach mit!". Seit 1999 wuchs das Netz auf heute fünf Ladengeschäfte in Schwenningen, Villingen, Donaueschingen, Triberg und St. Georgen sowie eine zentrale An‐ und Auslieferungs‐ sowie Sortierungseinrichtung in Schwenningen mit Kühlhaus und großen Lagerflächen. Wer einen Berechtigungsausweis bekommen möchte, muss einen Einkommensnachweis vorlegen. Pro Woche werden in den Tafelläden etwa 350 Einkäufe getätigt. In Donaueschingen werden derzeit keine freiwilligen Helfer gesucht, in der Sortiereinrichtung dagegen sehr wohl.

25.08.2018

Für die Tafel geben sie ihr Bestes.

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Blick hinter Bühler Laden‐Kulisse Der Bühler Tafel‐Laden erfüllt eine wichtige soziale Aufgabe. Wie aber läuft die Arbeit hinter den Kulissen ab? Welche Kriterien gelten für die zu verkaufenden Lebensmittel? Wie kommt das Angebot zustande? Und wie bewerten die Kunden den Laden? Solchen Fragen ist eine Artikelserie von ABB‐Mitarbeiterin Katrin König nachgegangen.

08.10.2018

Schmeckt gut – Tut gut! 3000€ für die Karlsruher Tafel dank der Spendenaktion der Gelbfüßler-Pralinen.

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Badens Herz auf der Zunge - Pralinen, die nicht nur wunderbar schmecken, sondern etwas Gutes tun. Dieser Gedanke steht hinter den Gelbfüßler-Pralinen, die nun schon seit über einem Jahr erfolgreich in der Tourist-Information Karlsruhe verkauft werden. 20 Prozent des Kaufpreises gehen an den ehrenamtlichen Verein die Tafel. So wächst der Spendenbetrag mit jeder verkauften Schachtel der Pralinen weiter an.

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